Desktop oder Clientsicherheit (Security)
Fast alles ist schon eingebaut, man muss es nur nutzen.
Ich möchte nochmals, ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich keine Diskussion wie "MS Windows vs. Linux",o.ä. hier austragen möchte. Fakt ist, dass der Großteil der privat oder im SOHO Bereich genutzten Arbeitsplatz-Rechner (Clients) heute mit dem Microsoft Betriebssystem arbeiten.
Daher werde ich mich auch nur darauf beschränken.
Ich selbst arbeite mit Windows 2000 bzw. mit Windows XP Professional. Daher gelten die Tipps auch nur für diese Betriebsysteme. Ob das Ganze auch unter XP Home funktioniert, kann ich ebenfalls nicht sagen.
Die auf den folgenden Seiten dargestellten Schritte bauen aufeinander auf, d.h. für den optimalen Schutz sind die unter Minimal beschrieben Schritte absolut notwendig. Für den maximalen Schutz ist dann das gesagte von minimal und optimal notwendig.
Zu beachten ist:
- je mehr Sicherheit (Security) ich möchte, desto höher der Aufwand zur Administration
(z.B. Einspielen von Updates, Patches und Virenpattern, Pflege von Berechtigungen, Prüfung des Systems, .....) - je mehr Sicherheit (Security) ich möchte, desto mehr Geld muß man einsetzen
(z.B. für zusätzliche Programme, .....) - je höher die Sicherheit (Security), desto höher die Gefahr eines Datenverlustes
(z.B. Bei verschlüsselten Daten bedeutet ein Passwortverlust meistens gleichzeitig einen Datenverlust, ....) - der schwächste Punkt in der Sicherheitseinstellung entscheidet über das Gesamtsystem
(z.B. wenn ein verschlüsseltes Dateisystem eingesetzt wird und das Passwort steht auf dem Post-It unter der Tastatur ist alles hinfällig. Jeder kann die Daten einsehen.) - es gibt keine 100%ige Sicherheit (Security), nur ein Maximum!
- Sicherheit (Security) ist immer ein Prozess und muss ständig auf neuestem Stand gehalten werden. Bleibt man stehen nimmt die Sicherheit (Security) sofort ab!
Stellen Sie sich einfach zu Beginn die Frage, wieviel Sicherheit (Security) brauche ich.
Ich habe die folgenden Seiten in- Minimal
(Wird nur mit "Bordmitteln" des Betriebsystems oder Freeware erzielt. Sie können sich im Internet bewegen ohne gleich bei der ersten besten Seite einen Virus oder Dialer untergeschoben zu bekommen.) - Optimal
(Hier kommen schon Programme zum Einsatz, die auch etwas Kosten dürfen. Höhere Sicherheiseinstellungen im Betriebsystem und Internet Explorer. Sicheres "Spurenvernichten" also Löschen von Browser Cache und Cookies. ) - Maximal
(Einsatz professioneller Software, Verschlüsselung des Dateisystems, Virtuelle, verschlüsselte Laufwerke, Anonymisierung im Internet ) - zusätzliche Hinweise für Eltern
(Kann Ihr Kind allesmachen was mit dem Rechner möglich ist oder alle Seiten besuchen die es im Internet gibt?)
Ich stelle natürlich hier nicht alle Programme vor, die sich am Markt befinden. Dies würde meine Webseiten sprengen. Es gibt sicher weitere Programme, mit einem anderen oder auch höheren Funktionsumfang, aber wenn ich auf Programme eingehe, dann auf solche, die ich auch selbst nutze oder genutzt habe.